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MobileMonday: Apps, Apps, Apps

16. März 2010

Beim fünften MobileMonday drehte sich in Hagenberg alles um die Vermarktung von mobilen Applikationen.

Bei der fünften Auflage der Reihe “MobileMonday”, kurz MoMO, die vergangene Woche in Hagenberg Halt machte, drehte sich alles um die Vermarktung von mobilen Applikationen. Denn mittlerweile gibt es zwar eine Vielzahl an Apps, die Vermarktung dieser ist bislang aber recht schwierig. Peggy Anne Salz (Gründerin und Vermarkterin von msearchgroove), Kjell Fischer (Managing-Director von apprupt) und Eugen Martin (CIO madvertise) brachten den 150 Besuchern als Referenten im Softwarepark Hagenberg am Abend des “Nokia Developer Forums” die Thematik samt möglichen Lösungsideen näher.

Fischer präsentierte den Zuhörern eine Admob-Studie, aus der hervorgeht, dass 30 Prozent aller Applikationsnutzer jene Apps auf ihr Handy holen, für die sie zuvor Werbung gesehen haben. Bei der Anfangs-Investition gilt ihre goldene Regel: “Gib nie mehr für Werbung und Kunden-Akquisition aus, als du mit deiner App verdienst”. Bei Gratis-Apps kann laut Martin mit Werbeplatzierungen in der App Geld verdient werden.

Vorteile von Gratis-Apps? - bessere Auffindbarkeit und weniger Konkurrenz. Um eine App dennoch nach vorne zu bringen, muss der Nutzen für den Konsumenten ganz klar ersichtlich bleiben. Die Frage nach den möglichen Einnahmen darf nicht vor dem Nutzen-Aspekt stehen. Die Analystin und Unternehmerin Salz gibt im Rahmen des Branchentreffens in Hagmann ebenso eine Prognose zur Zukunft der Apps ab: “Es wird nicht nur App Stores geben, die wie Supermärkte sind, sondern es werden sich im Sinne des Long Tails auch Farmer Markets etablieren”. Gemeint sind App Stores, die mit einem ausgesuchten Angebot bestimmte Nischen bedienen.

Benachteiligt sind Apps bislang in der Kommunikation mit den Nutzern. Entwickler erhalten kein Feedback von den Usern, anonyme User Reviews im App Store sind bis jetzt die einzige direkte Rückmeldung - die Kontaktaufnahme ist aber dennoch nicht möglich.

Alle Infos zum MoMo finden Sie hier, Videos mit Interviews der Key-Note-Speaker gibt es auf dem eigens eingerichteten YouTube-Kanal.

Quelle: Horizont.at (Sarah Obernosterer)