Der GEMI Austria - Goldbach Electronic Media Index Austria -, der Index für elektronische Medien, legt im November zwei Indexpunkte (221) zu, während der indizierte Gesamtmarkt einen Punkt gewinnt (218) - siehe Chart No. 1. Damit bauen die elektronischen Medien ihren Vorsprung auf den Gesamtmarkt weiter aus. Online wächst um 15, TV um zwei Punkte.
Der GEMI Austria behauptet somit seine im Oktober eingeleitete positive Entwicklung über dem indizierten Gesamtmarkt. Allen voran wächst wieder der Index der Online Werbung - diesmal um 15 Punkte auf 502, was einen weiteren Ausbau des Spitzenplatzes aller veröffentlichten Indizes bedeutet.
Genau parallel zum GEMI entwickelt sich der TV Index - siehe Chart 2. Mit ebenfalls 2 Pluspunkten liegt er aktuell auf Niveau (221) der elektronischen Medien. Die weiteren elektronischen Medien: Radio (128) stagniert und Kino (101) verliert 4 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Unter den nicht-elektronischen Medien gewinnt die Außenwerbung (214) diesmal vier Punkte, die Gelben Seiten (210) gewinnen zehn Indexpunkte - siehe Chart 3.
Print gewinnt im Vergleich zum Vormonat einen Punkt und liegt mit dem Index von 203 an 5. Stelle.
Dem Zuwachs der Online Brutto Werbeausgaben laut Focus Media Research von +39,0 Prozent im November 2009 im Vergleich zu November 2008 steht ein Anstieg von +33,0 Prozent der von Goldbach Media indizierten Werte im selben Zeitraum gegenüber. Ebenfalls im selben Zeitraum gewinnt TV laut Focus Media Research +5,7 Prozent, verzeichnet allerdings einen Verlust von -1,2 Prozent laut langfristig zu betrachtendem GEMI Austria. Die Indexveränderung weist für Radio im November einen Wert von -3,9 Prozent aus, der Vergleichswert laut Focus-Bruttowerbeausgaben liegt bei +0,9 Prozent - siehe Chart 4.
Die Unterschiede ergeben sich aus den differenzierten Betrachtungsweisen: monatliche Schwankungen werden in den auf langfristiger Basis indizierten Auswertungen (GEMI) auf den Jahresschnitt verteilt und damit weniger drastisch dargestellt als bei den Focus Werten, die diese Veränderungen unmittelbar abbilden.
Quelle: Horizont.at (Herwig Stindl)
